Brotbackfehler – feuchte, klebrige Krume

Ich hebe den Deckel ab und da ist, das perfekte Brot. 10 Minuten lasse ich es noch ohne Deckel im Ofen und dann zeigt die Klopfprobe auch, das es fertig ist. Gerade so kann ich mich dazu durchringen es nicht gleich anzuschneiden. Diese Freude überlasse ich meinem Freund.

Tja, und dann, dann haben wir den Salat. Es ist mal wieder klebrig, obwohl doch alles nach Rezept umgesetzt wurde. Wie sich nach mehreren Recherchen und gefühlt tausend gelesenen Blockbeiträgen und Foren herausstellte (https://brotbackforum.iphpbb3.com/forum/77934371nx46130/anfaengerfragen-f6/krume-zu-feucht-bzw-nicht-fluffig-t2794.html) war das Problem das Pi mal Daumen hinzugefügte Backmalz.
Also gleich am nächsten Tag das gleiche Brot ohne Backmalz noch einmal gebacken. Gleiche Zeit für Stock- und  Stückgare, gleiche Zeit im Ofen, gleiche Zeit ohne Deckel.

Ergebnis? Das Backmalz war es. Nachdem ich ein Rezept mit Backmalz ausprobiert hatte und las wofür es gut ist, habe ich es jedem meiner Brote spendiert. Mal großzügiger, mal weniger großzügig. Je nachdem was der Schwap aus dem Glas in die Schüssel beförderte. Obwohl ich alle anderen Zutaten penibel abgemessen habe. Das passiert mir ja nie wieder!

Buttermilchkruste mit Roggen und Weizenmehl
mit Backmalz (zu viel)
ohne Backmalz (ich finde das Ergebnis kann sich sogar trotz Trockenhefe sehen lassen. Mein Bio-Hefe-Presswürfel war alle)
direkter Vergleich (links mit, rechts ohne Backmalz)

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